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Jetzt an die Zeckenimpfung denken

Mit steigenden Temperaturen werden auch Zecken wieder aktiv. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Personen, die sich in FSME-Risikogebieten in von Zecken bewohnten Bereichen aufhalten eine Impfung, um sich vor Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu schützen.

Infizierte Zecken breiten sich aus

Eine Frau läuft über eine Wiese (c) Fotolia 129360235 / Mattoff

Zecken halten sich bevorzugt in Büschen und Gräsern auf und werden dort im Vorbeigehen abgestreift. Meist sind Zeckenstiche ungefährlich. Manchmal übertragen die Spinnentiere aber auch gefährliche Krankheiten. Am häufigsten wird die Borreliose übertragen. Seltener, allerdings gefährlicher ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.

Die Risikogebiete liegen vor allem im Süden Deutschlands, in Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und im südlichen Thüringen. Daher ist es sinnvoll, bei einer Reise in diese Gebiete seine Impfung zu überprüfen.

Symptome einer FSME-Erkrankung

Erste FSME-Symptome treten meist sieben bis 14 Tage nach dem Zeckenstich als grippeähnliche Symptome auf, im Extremfall auch zwischen vier bis 28 Tagen:

  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Die AOK zahlt die Zeckenimpfung

Gegen FSME gibt es eine Impfung. Experten empfehlen sie für Personen, die in Risikogebieten leben oder viel draußen sind. Dazu gehören Forstarbeiter, in der Landwirtschaft Tätige und auch exponiertes Laborpersonal. Für einen optimalen Schutz sind drei Impfdosen nötig, die der Arzt über einen Zeitraum von mehreren Monaten verabreicht. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig impfen zu lassen. Die Grundimmunisierung sollte nach drei bis fünf Jahren aufgefrischt werden. Für Kleinkinder und Kinder steht ebenfalls ein Impfstoff zur Verfügung.

Weitere Zeckenkrankheit: Borreliose

Auch wer gegen FSME geimpft ist, sollte sich vor Zecken durch geeignete Kleidung schützen, Unterholz und hohes Gras meiden und nach einem Aufenthalt im Freien seinen Körper nach Zecken absuchen. Denn Zecken übertragen neben FSME auch weitere Krankheiten. Am häufigsten ist die Borreliose. Sie wird von Bakterien verursacht, gegen die es keine Impfung gibt. Bei der Borreliose kann das rechtzeitige Entfernen der Zecke (innerhalb von weniger als 24 Stunden) das Infektionsrisiko mindern. Im Gegensatz zu FSME ist die Borreliose durch Antibiotika behandelbar.

Oft ist die Erkrankung aber schwer zu erkennen, da sie häufig sehr untypisch abläuft. Daher ist es wichtig, dass Sie bei unklaren Beschwerden Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf vorherige Zeckenbisse hinweisen.

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